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Wie kann man sich in Zeiten des Klimawandels gesund ernähren?

| Elisabeth Berger, Anne Lößl | Drumherum
Schüler beim Bearbeiten der Aufgaben

Mit dieser Frage setzten sich die Schülerinnen und Schüler im Fach Ernährung und Gesundheit sowohl in der Kochklasse der fünften Jahrgangsstufe als auch im Unterricht der siebten Jahrgangsstufe im Rahmen eines interessanten Projekts auseinander.

Grundlage dafür war eine Lernkiste, die vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regen als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurde. Mithilfe abwechslungsreicher Materialien überlegten sich die Jugendlichen an verschiedenen Lernstationen, wie sich das eigene Konsum- und Ernährungsverhalten auf Umwelt und Klima auswirkt.  

Dabei wurde ein fiktives bayerisches Dorf auf einem Wimmelbild erkundet. Die Schüler entdeckten bei dieser Spurensuche, regionale Produkte und Besonderheiten wie Streuobstwiesen, und lernten, welche Vorteile regionale Produkte haben und warum kurze Transportwege eine wichtige Rolle spielen. Außerdem beschäftigten sich die Schüler mit ihrem persönlichen ökologischen Fußabdruck. Ein weitere Lernstation stand unter dem Motto „Ökologische Produkte bewusst auswählen“. Hier wurde ein Picknick mit begrenztem Budget geplant. Dabei musste man überlegen, welche Lebensmittel nachhaltig, regional und gleichzeitig preiswert sind. Besonders innovativ wurde es beim Zusammenstellen des Burgers der Zukunft, dessen Zutaten aus neuartigen Lebensmitteln beispielsweise aus alternativen Anbaumethoden wie Aquaponik bestehen.

Das Projekt machte deutlich, wie eng Ernährung, Gesundheit und Klimaschutz miteinander verbunden sind. Anschließend wurden in allen Gruppen bewusst nachhaltige Gerichte gekocht. Zum Beispiel bereiteten die Fünftklässler Gemüsewaffeln mit Kräuterdip und selbstgemachte Bananen-Nicecream zu und verzehrten diese voller Genuss und mit gutem Gewissen.